Gesetze und Verordnungen sind die rein technische Umsetzung der Politik und an sich langweilig, sie taugen nicht zur Debatte, zu thematisch kontroversen Kampagnen? Das sehen wir anders. Für PIVOT ist Regulierung der Stoff aus dem die Kontroversen um große politische Programme gemacht sind. Beispiel: Bürgerversicherung versus Kopfpauschale. Der Streit um die Reform der gesetzlichen Krankenversicherung handelte von zwei unterschiedlichen Konzepten für die Verbreiterung der Einnahmebasis zur solidarischen Finanzierung der Sicherungssysteme und Entlastung der Lohnkosten. Die politische Auseinandersetzung über den richtigen Weg beziehungsweise die rechtliche Ausgestaltung des entsprechenden Systems, gehörte für uns zu den anspruchsvollsten politischen Debatten der jüngeren Vergangenheit.

PIVOT untersucht im Bereich Regulatory Advocacy die Systematik hinter den Paragraphen und arbeitet die ganzheitliche Funktionsweise eines Regulierungsrahmens ebenso heraus wie die einzelnen marktrelevanten Mechanismen. Unsere Aufgabe bei Regulatory Advocacy sehen wir darin, die im engsten Sinn regulatorischen Fragestellungen unserer Klienten inhaltlich zu durchdringen. Dabei sind wir erfahren in der engen Zusammenarbeit mit Experten aus den Rechtsabteilungen von Unternehmen oder externen Anwaltskanzleien und juristischen Fakultäten.

 

FOR CONSULTANTS:

Wenn Sie sich für eine Karriere als Consultant Regulatory Advocacy interessieren, sollten Sie natürlich eine große Affinität zu soziologischen, politologischen oder überhaupt juristischen Problemstellungen haben. Eine strukturierende und systematisierende Sichtweise im Umgang mit Rechtsfragen, insbesondere des Verwaltungsrechts ist ebenfalls hilfreich. Wenn es in der Öffentlichkeit aufgeregt hin und her geht, fragen Sie erst einmal, worauf das ganze hinauslaufen soll, und stellen dann in aller Ruhe fest, dass man das Problem regulatorisch so aber ebenso gut anders lösen kann …